Die Kreiselternvertretung vertritt die Interessen der Flensburger Eltern, deren Kinder eine Kita besuchen. In denen wird gute Arbeit geleistet, hörte ich auf der Sitzung der Elternvertreter. Doch die Eltern drückt auch der Schuh. Die Elternbeiträge können sich nämlich viele nicht leisten. Nicht nur die Höhe der Gebühren schreckt die Eltern ab, sondern auch der bürokratische Aufwand für die Anträge auf Gebührenermäßigung.
Die hohen Gebühren bedeuten auch für die Stadt einen zusätzlichen Aufwand. So liegen zur Zeit ca. 500 Anträge auf Ermäßigung vor. Die sind noch nicht bearbeitet. Die Eltern berichten von Bearbeitungszeiten von bis zu acht Monaten. Unzufrieden zeigten sich die engagierten Eltern auch über die pauschale und zum Teil intransparente Kostenberechung der Gebühren seitens der Verwaltung. Die Eltern plädieren dafür, bei den Gebühren nicht mehr zu unterscheiden, ob das Kind jünger oder älter als 3 Jahre ist.