Leiharbeit ist eine Pest. So wie sie überwiegend gehandhabt wird, ist sie verbunden mit niedrigen und niedrigsten Löhnen, sozialer Unsicherheit und letztendlich mit Aufstockungungszahlungen nach dem SGB II (sog. Hartz IV). Eigentlich soll Leiharbeit kurzfristige Spitzenzeiten überbrücken helfen.
Tatsächlich beutet sie aus, indem Leiharbeit auch die Löhne der Stammbelegschaft drückt. Über Jahre sind einige Kollegen über Leiharbeit in kurzfristigen Arbeitsverhältnissen.
Auf dem Flensburger Südermarkt hatte die IG Metall alle hiesigen Politiker gebeten, den so genannten Flensburger Vertrag zu unterschreiben, in dem sie sich verpflichten, gegen diese Form der unsozialen Leiharbeit vorzugeben. Das ist für mich selbstverständlich. Die Stadt darf als Auftraggeber diese Praxis keinesfalls unterstützen. Dafür werde ich mich als Oberbürgermeister einsetzen. Ich habe bereits zu Beginn meines Wahlkampfes gesagt, dass zum respektvollen Umgang miteinander auch der Grundsatz behört: Gutes Geld für gute Arbeit.
Die IG Metall informiert hier über die momentane Situation.