Die große Aula auf dem Museumsberg ist die reine Kultur. Dort kann man sich, wenn man das denn möchte, gefangen nehmen lassen von einer Kunst, die für das lebendige Bürgertum Flensburgs des 19. Jahrhunderts steht. Ein guter Platz, um über die Zukunft der Kultur und für die Kultur in Flensburg zu streiten. Darum hatten die Flensburger Kulturschaffenden dort zur Podiumsdiskussion eingeladen. Alle neun möglichen Chefs der Stadtverwaltung waren gekommen.
Kultur ist für mich persönlich die Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern. Das gilt für alle: Kinder und Senioren, Deutsche und Ausländer, Reiche und Arme, Frauen und Männer. Mein Ziel als Oberbürgermeister wird es sein, allen Flensburgerinnen und Flensburger kulturelle Ausdrucksformen zu ermöglichen. Darauf freue ich mich. Erst in zweiter Linie ist Kultur ein Wirtschaftsfaktor. Den muss die Stadtverwaltung nach Kräften unterstützen. Und genauso das tut sie derzeit ganz hervorragend. Doch die Kulturschaffenden bleiben die Experten in eigener Sache – ich werde ihnen ganz gewiss keine Vorschriften machen, wie sie ihre Arbeit zu tun haben. Ich habe mir aber vorgenommen, den Dialog untereinander zu verbessern und ständig fortzuführen.
Mit acht Bewerbern ist es schwer eine sachliche Diskussion zu führen. Ich bin aber überzeugt, dass uns das gemeinsam gelungen ist. Die ausführlichen Antworten eines jeden einzelnen kann man auf der Internetseite von FolkBaltica nachlesen.
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